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Wie wir wuchsen

Im Juni 1996 stellte eine kleine Gruppe deutsch-russischer Innovatoren die Anfänge von russland.news auf einen kleinen Server in der russischen Kleinstadt Tarussa ins Netz. Das World Wide Web, das Internet für alle, feierte gerade sein sechsjähriges Bestehen. Im Jahr 2000 kam es zum Ankauf der Domain http://www.russland.ru. Wir entwickelten uns zur meistgelesenen unabhängigen Internetzeitung, die aus und über Russland auf Deutsch berichtet – seit 2016 unter der Domain http://www.russland.news 2004 hatten wir uns unter russland.ru als elektronisches Massenmedium beim russischen Ministerium für Tele- und Massenkommunikation - seit 2008 Ministerium für Digitale Entwicklung, Kommunikation und Massenmedien – registrieren lassen. Dem MinTsifry untersteht die weit bekanntere Aufsichtsbehörde Roskomnadzor, zuständig für die Überwachung von Kommunikation, Informationstechnologie und Medien. Einmischung in unsere Arbeit hat es nie gegeben. Dennoch ließen wir uns 2017 mit russland.news als Verlag in Hannover nieder - die Seiten auf einem deutschen Server gehostet. Finanzielle wie ideologische Unabhängigkeit gepaart mit Unerpressbarkeit steht bei uns ganz oben auf der Agenda. Seit einer Liveübertragung der Eröffnungsveranstaltung des ersten Petersburger Dialogs im Jahr 2001 waren wir bei allen fünfzehn folgenden Dialogen begleitend präsent. Wir gerieten ebenso in den Bann der Hannover Messe AG. Deren Hannover Messe und CeBIT öffneten uns Einblicke in deutsch-russische Wirtschaftskooperation. Zwischen 2007 und 2013 beobachteten wir die CeBIT-Auftritte russischer Stellen und Unternehmen, die damals durch Messepräsenz persönliche Kontakt und Kooperationen mit Deutschland suchten. Wir schrieben darüber und wurden Teil der Russischen Jahre in Hannover, als Natalja und Jewgeni Kaspersky mit ihrem fulminanten Messesstand und tobenden Standpartys a lá Wladimir Kaminer Halle 6 für ein paar Stunden zum Kochen brachte. Die internationale Konkurrenz der Antiviren-Jäger staunte über den Drive aus Design, Qualität, offenem Management und Teamgeist aus der russischen Software-Schmiede KaperskyLab. Wir waren mitten drin und brachten es nach langjähriger Medienbegleitung, Russland war wieder Partnerland, zu einem eigenen Büro im Presse Centrum der Messe-AG gebracht: Im Convention Center machten wir die Pressearbeit für die Vertretung von Russland und den GUS-Staaten auf der Hannover Messe 2013. achten wir die Pressearbeit für die Vertretung von Russland und den GUS-Staaten auf der Hannover Messe 2013. 2001 erschien unser Video-Projekt russland.tv, seit 2010 sind wir Partner Channel von YouTube, wo uns mittlerweile knapp 60.000 Abonnenten folgen - bei Facebook, das wir seit 2009 nutzen, gefallen wir knapp 55.000 Nutzern. Getwittert wird auch, in den Jahren 2010 und 2011 nominierte man uns für den Deutschen IPTV-Award erst als innovativstes und dann als Kreativstes Format. Mit Ansichten aus Ost und West, mit Einblicken von Kommentatoren und Analytikern hinter die Kulissen füllen wir unser akademisches Standbein Russlandkontrovers, das unser Russland.RU-Verlag 2018 vom Deutsch-Russischen Forum e.V. übernahm. Wir hatten uns bereits in frühen Tagen den Anspruch gestellt: Da wo andere Medien aufhören, fangen wir an. Mit dieser Richtlinie wachsen wir seit einem Vierteljahrhundert – langsam aber stetig!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo geht die Reise hin?

Nach 25 Jahren Online wagen wir den Schritt ins Off, in den Print. Mit dem Magazin Russland.Life wollen wir monatlich über das Leben und Geschehen in Russland berichten. Neben Worten und Taten aus der Politik geht es gleichwichtig um Land und Leute. Russland besteht nicht nur aus dem Kreml. Russland basiert auf siebzehn Millionen Quadratkilometern und lebt durch über hundert ethnische Volksgruppen - davon achtzig Prozent Russen. Deutschsprachigen Lesern russische Menschen und deren Leben näherzubringen, damit wollen wir den Dialog zwischen den bevölkerungsreichsten Ländern Europas erleichtern. Fernab von Stereotypen und Vorurteilen. Mit Berichten, Geschichten, Fotos, Erzählungen, Gesprächen über Ausflüge in Kultur, Kunst und Wissenschaft. Mit Themen wie Umwelt, IT, Reisen, Recht, Tipps und Rezepte gefüllt soll unser Magazin Russland.Life die Leser an Russland teilnehmen lassen. Wir setzen auf weitere Interviews mit Gabriele Krone-Schmalz und Michael Thumann, auf Kommentare von Alexander Rahr und Wladislav Below, den Rat von Ekaterina Schulmann und Fjodor Lukjanow, auf Hintergründe von Gernot Erler, Matthias Platzeck, Horst Teltschik und Jürgen Trittin, auf Insiderwissen aus den Chefetagen von Kaspersky, Yandex, BMW, Merck, Henkel sowie Rödl & Partner, auf Mahnungen vom Vorsitzenden des Menschenrechtsrates Michail Fedotow und Klartext von Senator Konstantin Kossatschow. Aus Mode, Kunst, Wissenschaft und Kultur hoffen wir auf weitere Gesprächspartner wie Aliona Doletskaya, die Grande Dame der russischen Mode, Modezar Igor Chapurin, die Direktorinnen der Tretjakow-Galerie und Puschkin Museum, Bestseller-Autor Alexander Tsypkin und den Genforscher Fjodor Urnow aus Berkeley. Und wieso das alles jetzt ohne Links und Videos im monatlichen Druckformat? Bündeln, fokussieren, veredeln, entschleunigen, einrahmen, verschönern und ja, auch riskieren - so ein Format gibt es noch nicht. Ein Erfolg könnte ein Stück journalistische Normalität in die aufgeheizte Debatte über den richtigen Umgang mit unserem Nachbarn ohne gemeinsame Grenze bringen, mit dem uns mehr verbindet als zwei Röhren am Boden der Ostsee. Natürlich ein weiterer Themenkomplex, den wir verfolgen auf im Magazin verfolgen werden: Nord Stream 2, die dazugehörige AG als Betreiber, die Strippenzieher hinter Gazprom und die neue Umweltstiftung aus Schwerin. Immer schön pro und contra. Die Planung der neuen Weltraumstation ROSS, mit der sich Russland von der ISS verabschiedet, den Ausbau der Moskauer Metro, besondere Landschaften, Orte und Gebäude – Russland ist so vielschichtig und unterschiedlich, insbesondere seine Bewohner. Langeweile werden wir nicht produzieren.